Wie wirkt Alkohol?

Der Konsum von Alkohol zeigt deutliche Wirkung: Er kann eine verminderte Wahrnehmungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit erzeugen sowie eine verlangsamte Reaktionsgeschwindigkeit hervorrufen. Zudem kann das Vermögen dahingehend eingeschränkt werden, sich selbst und äußere Gefahrensituationen richtig einzuschätzen. Dies kann Auswirkungen auf kurzfristige Risiken (Unfälle, aggressives Verhalten, Vandalismus) haben. Besonders Mädchen begeben sich in Gefahrensituationen, wenn sie sehr betrunken sind und dafür leicht zum Opfer sexueller Übergriffe oder gar Vergewaltigungen werden. Daher gilt es, immer bei nahezu vollem Bewusstsein zu bleiben, um in Gefahrensituationen richtig handeln zu können.

Die Wirkung des Alkohols ist natürlich immer auch von verschiedenen Faktoren abhängig. Ganz klar spielt die Trinkmenge sowie die Alkoholart eine große Rolle. Zudem kommt aber die körperliche und psychische Beschaffenheit (Gewicht, Größe, Alter) und das Geschlecht hinzu. Mädchen und Frauen reagieren aufgrund ihres Körperbaus sensibler auf Alkohol als Jungen und Männer und werden daher meist schneller betrunken.
Besondere Risiken können bei einem Mischkonsum von Alkohol mit anderen Substanzen, vor allem aber Tabletten, entstehen.

Ein regelmäßiger Konsum kann auch längerfristige Risiken bergen. Denn Alkohol ist ein Suchtstoff und kann daher zu einer Abhängigkeit führen. Hierzu siehe auch „Was ist Sucht/Abhängigkeit“.
Die körperliche Abhängigkeit ist bei längerem Alkoholkonsum sehr offensichtlich. Es treten deutliche Entzugserscheinungen auf, wenn dem Körper kein Alkohol zugeführt wird, wie z.B. das Zittern der Hände.
Aber auch missbräuchlicher Konsum von Alkohol kann schnell zu körperlichen Schäden führen, da Alkohol ein zell- und nervenschädigender Stoff ist. Er hat negative Auswirkungen auf das Gehirn und die Organe. Die Schädigung bei Jugendlichen ist um ein Vielfaches größer, da sich diese noch in der körperlichen, wie aber auch in der gehirnorganischen Entwicklung befinden.

Um Risiken zu verringern und einen genussvollen, „gesunden“ Konsum zu gewährleisten, sind ein paar Dinge zu beachten. Siehe hierzu „Safer Use – Alkohol“.

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