LAGAYA Vereinschronik

2017

Das von der Vektor Stiftung und der Stadt Stuttgart finanzierte Projekt „FrauenWerkstatt“ im Rahmen der arbeitsähnlichen Tätigkeiten beginnt. Schrittweise bauen wir die Nähwerkstatt auf, eine Papierwerkstatt und ein Repair Café (seit März) folgen. Der nächste Schritt soll ein Angebot im Bereich des Urban Gardening sein. Auch einfache Bürotätigkeiten wie Verschickungen sind ein Teil der Arbeit. Wir freuen uns über Aufträge!

Ausblick:
Was noch ansteht im Jahr 2017:
Mädchen.Sucht.Auswege feiert sein 10-jähriges Jubiläum, und zwar am 27.9. 2017 im Jugendhaus Mitte, und ein weiteres 10jähriges Jubiläum feiern wir mit den Kolleg*innen vom Suchthilfeverbund am 13.7.2017 im Kulturwerk.

2016

Im neu verabschiedeten Doppelhaushalt wird eine 0,2 Stelle für Mädchenberatung geschaffen und eine 0,05 für ein Präventionsangebot für Migrantinnen – der Wermutstropfen ist, dass damit das Projekt School-Life-Balance nicht voll umfänglich weitergeführt werden kann. Angesichts der Nachfrage bieten wir dennoch, teilweise aus Eigenmitteln finanziert, stark verkleinerte Formate an und hoffen auf den nächsten Doppelhaushalt …

Das Projekt „bella“ startet am 1.1.2016 und bietet aufsuchende Beratung und Betreuung für Frauen, die aus der Prostitution aussteigen wollen. Unsere bulgarische Kollegin ist sehr gefragt – ohne muttersprachliche Kompetenzen ist es schwierig.

Ein neuer Ansatz für mehrfach beeinträchtigte Frauen bietet die neu vom Gemeinderat geschaffene Möglichkeit der stundenweisen Arbeit in den Beratungsstellen (Tagesstruktur und Arbeit). Ab Juni können wir hier erste Angebote aufbauen, das Offene Atelier wird in diese arbeitsähnliche Tätigkeiten umgewandelt und wir beantragen die Förderung für unsere Klientinnen – bis zum Jahresenden erhalten wir diese für acht Frauen. Dank einer großzügigen Spende der SWSG können wir ab September das Angebot zwei Tage die Woche öffnen, für den weiteren Aufbau planen und konzipieren wir ein Projekt zur Anschubfinanzierung und mit zusätzlichem pädagogischem Rahmen. Im November präsentieren wir bei einem Adventsnachmittag die ersten Arbeiten und bieten sie zum Kauf an.

Die Beratungsstelle feiert in diesem Jahr 30jähriges Jubiläum. Neben der Vernissage After Work Art – Frauenkunst über den Dächern Stuttgarts am 26.7. ist insbesondere das Benefizkonzert mit der bekannten Pianistin  Diana Brekalo im Theater der Altstadt am 17.10.2016 ein toller Erfolg. Wir danken allen Mitwirkenden und allen Unterstützer*innen hiermit noch einmal sehr herzlich!

2015

Ein lang angestrebtes Ziel wird erreicht: die langfristige Betreuung von chronisch suchtkranken Frauen mit psychiatrischen Diagnosen und Suchtmittelkonsum im Rahmen der Eingliederungshilfe nach §  53 SGB XII. Hier hat die Sozialplanung der Stadt Stuttgart einen Durchbruch erzielt. Möglich wird dies für suchtkranke Klient*innen der Beratungsstellen, die Betreuung ist aufsuchend und erfolgt durch die Bezugsbetreuerin.

Bis zum Jahresende haben wir drei Frauen in dieser Betreuungsform.

Im Auswege-Team steht uns ein großer Wechsel ins Haus – das Auswege-Team ist ab Oktober neu. Sportlich und dank der Mithilfe mehrerer Kolleginnen klappt der Wechsel sehr gut und wir können alle Zusagen für Workshops aufrechterhalten. Zugleich steigt die Nachfrage nach Einzelberatung für Mädchen und das Projekt School-Life-Balance wird ebenfalls sehr stark nachgefragt. Wir beantragen daher bei den Beratungen zum Doppelhaushalt der Stadt Stuttgart eine Aufstockung.

Der Teilbereich WILMA stellt uns vor große Herausforderungen – die Wohnung ist zeitweise kaum belegt, dafür ist die Nachfrage nach der Individual-Betreuung hoch. Sprachschwierigkeiten und leistungsrechtliche Hürden motivieren uns zur Bewerbung um ein Projekt, finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP)– Gemeinsam mit der Caritas (insbesondere dem Cafe La Strada) und der Werkstatt Parität machen wir uns auf den Weg – die Bewilligung für „bella“ kommt am 28.12.2015.

2014

Im neuen Doppelhaushalt 2014/2015 der Stadt Stuttgart ist die Weiterführung des Programms „Rausch ab!“ mit einem neuen Stellenanteil von 0,3 gesichert worden.

Neu hinzugekommen ist die Stelle einer Koordinatorin „Sucht“ (0,2) im Rahmen der Wohnungsnotfallhilfe Stuttgart, in der das Betreute Wohnen MARA angesiedelt ist. LAGAYA übernimmt diese Aufgabe gerne.

Mit Mitteln aus dem Fonds „Zukunft der Jugend“ wird das neue Projekt von Mädchen.Sucht.Auswege „School-Life-Balance“ umgesetzt.

Im Juli zeigen wir im Rahmen der Vernissage After Work Art – Frauenkunst über den Dächern Stuttgarts Arbeiten verschiedener Künstlerinnen und verkaufen diese. Damit wird auch die Arbeit des Vereins unterstützt.

Im Herbst eröffnen wir das neue Angebot WILMA – Betreutes Wohnen für Frauen nach dem Ausstieg aus der Prostitution. Wir starten mit einer betreuten Wohngemeinschaft mit vier Plätzen und ebenso vielen Plätzen für die Betreuung im eigenen Wohnraum (WILMA Individual).

Erschreckend hoch ist die zahl der nicht leistungsberechtigten Frauen – die beispielsweise nicht hier gemeldet sind -, denen wir noch nicht angemessen helfen können.

In diesem Jahr feiern wir auch unser 30jähriges Vereinsjubiläum – am 14. Oktober mit einem schönen großen Fest und  vielen Gästen im Kulturwerk.

2013

Noch in den alten Räumlichkeiten startete die erste Gruppe „Sicherheit finden“ – ein strukturiertes und manualgestütztes Therapieprogramm für Frauen mit Suchtproblemen und Trauma-Erfahrungen, finanziert aus den Mitteln von „Hilfe für den Nachbarn“ der Stuttgarter Zeitung.

Im Sommer wurde dann ein lang ersehntes Ziel wahr: Lagaya zieht um! Die Räumlichkeiten des Vereines befinden sich nun in der Katharinenstr. 22 in Stuttgart Mitte. Größere Räume, ein Therapieraum für die therapeutischen Gruppen sowie ein Raum für Tagesstruktur und Selbsthilfegruppen bieten neue Möglichkeiten. Zudem machen Aufzug, behindertengerechte Toilette und breite Türen die Frauen-Sucht-Beratungsstelle barrierefrei.

Mit einer fröhlichen Eröffnung feiern wir im Oktober offiziell den Start im neuen „Zuhause“ und den erfolgreichen Abschluss einer längeren Suche.

Im Herbst starten mit dem „Offenen Malatelier“ und der „Alltagspause“ zwei neue projektmittelgeförderte Angebote zur Tagesstrukturierung sowie neue Selbsthilfegruppen.

Im Betreuten Wohnen MARA wird die Platzzahl der Betreuung im Individualwohnraum erhöht.

Mädchen.Sucht.Auswege baut mit Mitteln der Eduard-Pfeiffer-Stiftung die bereits bestehende Onlineberatung der Beratungsstelle für Mädchen aus („girls go fe-mail“).

2012

Wieder geben uns die Entscheidungen des Gemeinderates neue Aufträge: mit weiteren 0,5 Stellenanteilen wird „Mädchen.Sucht.Auswege“ erweitert, mit zusätzlichen 0,25 Stellenanteilen wird die Betreuung chronisch mehrfach beeinträchtigter suchtkranker Frauen verbessert (Frauen-Sucht-Beratungsstelle).

Bereits nach einem Jahr MARA Individual wird der höhere Bedarf deutlich, die Platzzahl wird erhöht.

In Zusammenarbeit mit der Sozialberatung Stuttgart entwickelt Mädchen.Sucht.Auswege das Programm „Rausch ab!“, finanziert von der Baden-Württemberg-Stiftung (PAJ).

Die Suche nach neuen Räumen beschäftigt uns sehr, zum Jahresende bekommen wir den Zuschlag.

2011

Das Betreute Wohnen MARA wird im Mai um ein neues Angebot – MARA Individual – erweitert: auch Frauen mit Drogenproblemen, die im eigenen Wohnraum leben, können ambulante und aufsuchende Betreuung im Krisenfall in Anspruch nehmen mit dem Ziel, ihr eigenständiges Wohnen zu erhalten.

In der Frauen-Sucht-Beratungsstelle nehmen wir mit „Kunst am Morgen“ eine Form der Kunsttherapie in der Gruppe auf.

10 Jahre JELLA – interne Feier mit einem Sommerfest im Juli und mit vielen ehemaligen Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen im September.

Im November heißt es Abschied und Neubeginn: JELLA geht in die Trägerschaft eines größeren Trägers (bw-lv) über.

2010

Die Entscheidung des Gemeinderats der Stadt Stuttgart über die Weiterführung der suchtpräventiven Mädchenarbeit Mädchen.Sucht.Auswege ist gefallen – mit der 0,7-Teilzeitstelle geht das ambulante Jugendhilfeangebot weiter. Ebenso geht die aufsuchende Arbeit im Olgäle (in Kooperation mit zwei andern Stuttgarter Trägern) in die Regelfinanzierung der Frauen-Sucht-Beratungsstelle über.

Im Betreuten Wohnen MARA können wir eine weitere kleine Wohnung anmieten, so dass jetzt drei Einzelwohnungen zur Verfügung stehen.

Im Sommer wird die Nachsorgewohngruppe JELLA II wieder eröffnet. Jetzt nur wenige Gehminuten von JELLA entfernt erproben zwei Mädchen dort den Weg in die Verselbständigung. Die Onlineberatung wird ohne Projektmittel weitergeführt.

Unsere Geschäftsführerin Ulrike Ohnmeiß wird in den Vorstand des fdr (Fachverband Drogen und Suchthilfe) gewählt.

2009

Im April findet die Premiere des Forum Theaters „no body’s perfect“ im Kulturwerk statt. In kürzester Zeit sind die geplanten Aufführungen an Schulen ausgebucht.

Im Herbst beginnt das Projekt „Mädchen.Machen.Medien“, gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums des Landes Baden-Württemberg mit dem Ziel, Suchtprävention und Berufswahlorientierung für Mädchen auf spannende Weise zu verbinden. Kooperationspartner sind die Agentur Milla und Partner, die Staatstheater, das Theater Lindenhof, der SWR und die Uni Tübingen.

Für das erfolgreiche Projekt „Mädchen.Sucht.Auswege“ beantragen wir die Übernahme in die Regelförderung beim Jugendamt der Stadt Stuttgart. Gleichzeitig wird erneut mit Mitteln der Eduard-Pfeiffer-Stiftung die Überbrückungsfinanzierung bis zum Jahresende gesichert.

Der LAGAYA Verein feiert sein 25jähriges Jubiläum mit zahlreichen Fachveranstaltungen und einem Fest im November im Merlin.

Die Homepage von LAGAYA wird neu gestaltet und ist ab dem 15.11. barrierefrei online.

2008

Im Januar startet das Projekt „fe-mail – Onlinesuchtberatung für Mädchen und junge Frauen“, gefördert durch die ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“. Das Projekt ist an der Beratungsstelle angesiedelt und bietet Email-Beratung, Einzel- und Gruppenchats und einen ständig weiter ausgebauten Info-Pool an.

Im August beginnt mit der Wilden Bühne e.V. und ABAS, Anlaufstelle bei Essstörungen (Gesundheitsladen e.V.), die Aufbauarbeit für das gemeinsame Theaterprojekt „no body’s perfect“ zum Thema Essstörungen. Dieses Präventionsprojekt wird gefördert vom Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg kvjs und dem Projektmittelfonds „Zukunft der Jugend“.

Im Dezember feiert MARA Betreutes Wohnen für drogenabhängige und substituierte Frauen 15jähriges Jubiläum in den Räumen der Beratungsstelle in der Hohenstaufenstr. 17B.

2007

Im Juli startet das neue Projekt „Mädchen.Sucht.Auswege“, finanziert durch die Eduard-Pfeiffer-Stiftung. Das  Ziel: Mädchen vor Ort zu erreichen und zu beraten.

Der Suchthilfeverbund Stuttgart wird gegründet, LAGAYA ist Mitglied.

Beteiligung der Frauen-Sucht-Beratungsstelle am Kooperationsprojekt „Vier Zugänge“ unter der Federführung des Klinikums Stuttgart, gefördert von der Landesstiftung: im Wechsel mit Release und dem Klinikum bieten wir am Wochenende  Beratung für Jugendliche in der Aufnahmestation der Kinderklinik „Olgäle“ an, die dort wegen einer Alkoholvergiftung eingeliefert wurden.

2006

Die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing besichtigt bei ihrem Besuch in Stuttgart die Mädchenwohngruppe JELLA.

Die Beratungsstelle feiert 20-jähriges Jubiläum in den Räumen Hohenstaufenstr. 17B.

Im Dezember findet der JELLA-Fachtag  „Mädchen.Sucht.Perspektiven“ mit über 150 TeilnehmerInnen statt.

2005

Im Februar findet die Vorab-Filmpremiere unseres Films SUCHTgefühle in den Räumen der Beratungsstelle statt.

Die muttersprachliche Beratung für Frauen aus Osteuropa kann mit einer halben Stelle in das Regelangebot der Beratungsstelle aufgenommen werden.

MARA bezieht zwei neue Wohnungen mit drei weiteren Plätzen im Baur-Areal.

Im August zieht die erste junge Frau in der Nachbetreuungs-Wohngemeinschaft JELLA II ein.

2004

LAGAYA e.V. feiert 20-jähriges Vereinsjubiläum.

2003

Die Kontaktgruppe für substituierte und mehrfachabhängige Frauen nimmt die Arbeit auf, bietet Hilfe zur „Reintegration durch Tagesstrukturierung und Lebensweltorientierung“.

MARA feiert 10-jähriges Jubiläum.

Erste Überlegungen, eine Nachbetreuung in Form einer Wohngemeinschaft für Mädchen zu gründen. Beginn der Mitarbeit bei der AG Mädchenpolitik der Stadt Stuttgart.

2002

Im September ist LAGAYA an der Organisation des bundesweiten Frauensuchtkongress des fdr, “Ungeschminkt“, in Berlin mitbeteiligt.

LAGAYA baut das Angebot bei der Beratung von Angehörigen aus.

MARA wird erweitert.

2001

Die muttersprachliche Beratung wird mit Hilfe der Projektmittel fortgeführt. Der Schwerpunkt liegt bei Frauen aus osteuropäischen Ländern.

Angeregt durch den Qualitätszirkel „Substitution“ organisiert LAGAYA in Kooperation mit einer Hebamme  einen Geburtsvorbereitungskurs für substituierte Frauen. Außerdem beginnt die Beratung von substituierten Frauen vor Ort  in der Praxis Dr. Ulmer.

Ein Haus für JELLA wird gefunden. Im Juli 2001 zieht das erste Mädchen ein.

2000

Mitarbeit im Qualitätszirkel „Frauenspezifische Suchtarbeit“ des fdr (Fachverband Drogen und Rauschmittel)

Das bundesweite Frauen-Sucht-Projektetreffen wird von LAGAYA organisiert und findet in Stuttgart statt.

Erstmals Angebot muttersprachlicher Beratung.

MARA I zieht in den Westen.

JELLA wird als Modellprojekt durch das Land Baden-Württemberg im Rahmen der „Jugend-Enquete“ anerkannt und durch die Universität Tübingen wissenschaftlich begleitet.

1999

LAGAYA beginnt mit dem Angebot von Kunsttherapie.

1998

„Mädchentage“: dreitägiges Suchtpräventionsprojekt für Mädchen in den Räumen von LAGAYA.

MARA wächst von sechs auf insgesamt 16 Plätze an, davon 10 für substituierte Frauen.

1997

LAGAYA mietet im Nebenhaus weitere Räume an.

Die LVA Württemberg und die Krankenkassen erkennen die Beratungsstelle als Träger für ambulante Rehabilitation an.

LAGAYA konzipiert und erarbeitet einen Präventionsworkshop mit Video für Mädchen und junge Frauen.

MARA I und MARA II ziehen um.

1996

Jeden Freitag Kontaktcafé.

Die Konzeption von MARA wird erweitert. Zusätzlich zu aktuell drogenkonsumierenden Frauen können jetzt auch Frauen in der Substitution betreut werden (MARA II).

Im Trägerverein fällt die Entscheidung, ein stationäres Angebot für drogengefährdete und -abhängige Mädchen zu entwickeln – das Konzept für JELLA entsteht.

1994

LAGAYA e.V. feiert zehnjähriges Jubiläum.

MARA wird in alleiniger Trägerschaft von LAGAYA e.V.  fortgeführt.

1993

Beteiligung an der Wander-Ausstellung „Rausch und Realität“ in Stuttgart. Konzeption und Mitarbeit bei der Tagung „Frau Sucht Lösungen“ der Landesstelle gegen die Suchtgefahren Baden-Württemberg.

Förderung durch „Winterhilfe“ läuft aus. Entschluss der Trägervereine LAGAYA und LOLA zur Umwandlung der Notunterkunft in eine Einrichtung des Betreuten Wohnens – MARA.

1992

Anerkennung als Psychosoziale Beratungsstelle durch das Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg und damit Mitfinanzierung von zwei Stellen. Inge Weber verlässt den Verein und Ulrike Ohnmeiß übernimmt die Geschäftsführung.

Eröffnung der Notschlafstelle für drogenabhängige Mädchen und Frauen in Kooperation mit LOLA Rat und Tat für Prostituierte e.V. im Rahmen der „Winterhilfe“.

1991

Erstmals Angebot einer Körpertherapie-Gruppe mit Bauchtanzelementen.

1990

LAGAYA praktiziert „aufsuchende Arbeit“, das heißt zweimal pro Woche sind zwei Mitarbeiterinnen in Stuttgarter Frauenkneipen unterwegs. Räume im Untergeschoss in der Hohenstaufenstraße werden zusätzlich angemietet.

1989

Vom Ein-Frau-Betrieb zum Dreier-Team: am 1.10.1989 nehmen zwei neue Kolleginnen die Arbeit auf (auch Ulrike Ohnmeiß). Das Angebot umfasst nun Einzel- und Gruppenarbeit, Selbsthilfegruppen, Streetwork und Öffentlichkeitsarbeit.

Das erste BfA-Projekt wird bewilligt mit dem Schwerpunkt „Ältere Frauen und Sucht“.

1988

Anerkennung als Beratungsstelle und Aufnahme in die Regelfinanzierung durch die Stadt Stuttgart.

1986

LAGAYA bezieht die eigenen Räume in der Hohenstaufenstraße 17B – die Frauen-Sucht-Beratungsstelle wird eröffnet.

1985

Aufnahme des Vereins in den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV).

Neben Treffpunkt im Frauenzentrum nun auch Streetwork im Bohnenviertel und Bahnhofsbereich.

1984

Gründung des LAGAYA Vereins zur Hilfe suchtmittelabhängiger Frauen e.V. auf Initiative von Inge Weber und einer Gruppe von Stuttgarterinnen mit den Zielen, frauenspezifische Ansätze in der Suchtarbeit zu verwirklichen und eine therapeutische Wohngemeinschaft für drogenabhängige Frauen zu gründen.

Eröffnung von LAGAYA als „offener Treffpunkt für Mädchen und Frauen, die Suchtprobleme haben“  im Stuttgarter Frauenzentrum in der Kernerstraße.

Kontakt

LAGAYA e.V.
Katharinenstr. 22
70182 Stuttgart

Wegbeschreibung

E-Mail: kontakt[at]lagaya.de

Telefon: 0711 – 640 54 90

So kommen Sie zu uns:

Sie erreichen uns sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Haltestellen Olgaeck (U5 / U6 / U7 / U12 / U15 / Bus 42 / Bus 43) und Rathaus ( U21 / U24 /Bus 43 / Bus 44).

Wenn Sie mit dem PKW kommen können Sie fußläufig im Züblin oder Breuninger Parkaus parken.